Das  zeichnerische  Werk


 

 


 

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Der Zeichner Ernst Marow

 

Im Jahr 1981 erhielt der Maler Marow für sein zeichnerisches Werk den 'Bernhard-Sprengel-Preis' - die Zeichnung bildete bereits seit seiner Studienzeit 1955 - 1959  an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin immer einen Schwerpunkt, sogar die Grundlage seiner Arbeit auch für seine Malerei -           im Gegensatz zu ausschließlichen Malern wie Bonnard, die nur aus der Farbe allein gestalteten.

Die Zeichnung vermag mit einfachsten Medien wie Kohle oder Bleistift sowohl Ideenskizze wie Sachbestimmung, Schwebendes wie Genauestes wiederzugeben, kann Gedichte zeichnen oder harte Prosa.

Das ist ihr nie nachlassender Reiz auch der einfachen Instrumente wie Graphit, Kohle, Rötelstift, vom Bleistift aller Härtegrade bis hin zur Rohrfeder mit Sepia.

Ernst Marow verwendet diese verschiedenen Techniken der Zeichnung ebenso wie er die unterschiedlichsten Materialqualitäten des Papiers ganz bewußt in sein zeichnerisches Konzept einbezieht. 

Die Zeichnung ist bei Marow immer wieder grundlegend und bestimmend           für den Bildaufbau.

                                                                                                                  Anläßlich der Verleihung des  'Bernhard-Sprengel-Preises'  im Februar 1981 brachte  Jürgen Schilling in seiner Laudatio über den Zeichner Ernst Marow dessen künstlerische Intention mit einem Bonmot von Max J. Friedländer über Cèzanne zum Ausdruck:                                                                              'Cèzanne unterscheidet sich von seinen Nachahmern dadurch, daß er nichts anderes zeigen wolle, als die Schönheit eines Apfels, während jene zu zeigen wünschen, was ihre originelle, persönliche und tiefe Kunst aus einem einfachen Apfel zu machen vermöge.' 

"Ähnlich muß die Kunst Ernst Marows verstanden werden, für dessen Zeichnungen auch Gültigkeit hat, was Marcel Proust über die Kunst des großen Stillebenmalers Chardin aussagte, daß man von ihm gelernt habe 'daß eine Birne so lebendig ist wie eine Frau, daß ein gewöhnlicher Tonkrug so schön ist wie ein Edelstein' - der Künstler lehrt uns die Dinge neu sehen."

                                                                                Sabine Schulz


 


                 


 

"Kleine Fremde"

Zeichnung, Bleistift auf Papier

96 x 66 cm, 1997 - 2013


 


 

 


 

"Die Köchin"

Zeichnung, Bleistift auf Ingres-Papier

100 x 106 cm, 1979 - 1981



 


 


 

"Queen of Sheeba"

Zeichnung, Bleistift auf Pappe

70 x 50 cm, 1993 - 2013




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